Aktuelles

Vorankündigung

Kurt Landauer (1884-1961) wurde als dritter Sohn des jüdischen Kaufmanns Otto Landauer (1842–1913) und dessen Ehefrau Hulda Bernheimer (1844–1930) in Planegg geboren, einem südwestlichen Vorort Münchens.  Ab 1901 spielte er als Torhüter der zweiten Mannschaft des FC Bayern München. Als Präsident führte er den Verein 1932 zur ersten deutschen Meisterschaft. Schon von 1933 an wurde er von den Nazis verfolgt, 1938 in das KZ Dachau gesperrt und musste 1938 ins Exil in der Schweiz flüchten. Dennoch kehrte er 1947 als Präsident nach dem Krieg zu seinem Verein zurück, wurde aber 1951 überraschend abgewählt und geriet in Vergessenheit. Erst die Fans des Vereins holten ihn als dem Vergessen wieder zurück. 2013 wurde er posthum zum Ehrenpräsidenten ernannt.


Norbert Voshaar referiert am 26.3.2025 um 19.00 Uhr in der Aula des Klosters Frenswegen über den jüdischen Präsidenten des FC Bayern München. Gezeigt wird u.a. die Dokumentation Kick it like Kurt.

Der Eintritt ist frei. Über Spenden freut sich das Forum Juden/Christen.


Aufwändige Präsentation der Stolpersteine Nordhorn online


Die App Stolpersteine-Guide bietet die Möglichkeit, in vielen Orten Stolpersteine auf Rundgängen aufzusuchen und sich über die Jüdinnen und Juden zu informieren, die in der Shoah verfolgt und ermordet wurden. Die App ist für Smartphones beider Betriebssysteme verfügbar; die Beschreibungen der Stolpersteine können aber auch über eine Webseite aufgesucht werden.

In Kürze werden zu den Stolpersteinen in Nordhorn noch jeweils kurze Videos mit Erläuterungen hinzugefügt.



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